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Die Retter|von heute -> Organisation -> Schutz- (Pflicht-) bereich

Wels ist mit mehr als 61.575 Wohnbevölkerung die zweitgrößte Stadt Oberösterreichs und die 7. größte Stadt Österreichs. Zusätzlich pendeln täglich tausende zu ihren Arbeitsplätzen in die Stadt. Das Stadtgebiet umfaßt eine Fläche von 45,91 Quadratkilometern, in 9.662 Häusern - davon über 2000 Risikoobjekte entsprechend des Feuerpolizeigesetztes - gibt es mehr als 28.163 Haushalte. Relativ weiten Siedlungsräumen mit geringer Bebauungs- und Bevölkerungsdichte stehen Ballungen von Bewohnern auf engem Raum in Hochhäusern und Großsiedlungen ebenso gegenüber wie Industriezonen mit verschiedenartigsten Gefahrenrisken: All diese Faktoren bestimmen die für den Brand- und Katastrophenschutz maßgebenden Überlegungen. Trotz der Abnahme großer landwirtschaftlicher Objekte stellen die ca. 190 Bauernhöfe, die sich vor allem im Norden und Nordwesten der Stadt befinden, noch immer einen beachtenswerten Risikofaktor dar. Eine große Bedeutung im Einsatzkonzept der Feuerwehr stellen die ungefähr 6.034 Gewerbebetriebe dar. Das Straßennetz der Stadt Wels beträgt rund 338 Kilometer.

Grafik: map2web.cc

Wels ist als Einkaufsstadt weitum bekannt und beheimatet eine große Anzahl von Handels- und Produktionsbetrieben. Die Lagerung und Bearbeitung von Baumaterialien, Chemikalien, Farben und Lacken, Mineralölen, Möbeln, Papierwaren, Lebens- und Genußmitteln usw. ist nur ein kleiner Auszug. Im Pflichtbereich der Feuerwehr Wels sind auch zwei störfallgeneigte Anlagen bzw. Betriebe im Sinne der Störfallverordnung. Hier wurden gemeinsam mit den Betreibern dieser Anlagen die Gefahrenabwehr- und Alarmpläne ausgearbeitet. Ein besonderes Augenmerk gilt auch den Warenhäusern und Einkaufszentren, die wegen ihres Massenbesuches, der hohen Zahl von Beschäftigten sowie wegen der hohen Brandlast aufgrund des umfangreichen Warenangebotes nicht unterschätzt werden dürfen. Beim Weihnachtsgeschäft, aber auch bei den Saisonschlußverkäufen leidet sehr oft der vorbeugende Brandschutz.

Zum Schutzbereich der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wels zählen drei Krankenanstalten (Klinikum Wels-Grieskirchen, Landesnervenklinik und Sanatorium), sechs Altenheime, 3 Seniorenheime sowie fünf Schülerheime mit rund 3.300 Betten. In Wels besuchen ca. 15.000 Schüler und Studenten insgesamt 50 Schulen. In 17 Kindergärten und sechs Horten werden ca. 2.200 Kinder betreut. Das Hotel- und Gastgewerbe kann über 1.200 Gäste beherbergen.

Im Norden der Stadt befindet sich ein großräumiger Autobahnknoten, der die Linzer Autobahn (A 25) mit der Innkreisautobahn (A 8) verbindet. Großes Verkehrsaufkommen verursachen auch die Bundesstraße 1, die in Ost-West-Richtung die Innenstadt durchquert, sowie die Bundesstraßen 137 und 138, die in Nord-Süd-Richtung im Osten der Stadt verlaufend die Kernzone der Stadt vom Industrie- und Gewerbegebiet trennen. Die Tunnelanlagen der Welser Westspange sind eine große Herausforderung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wels.

Die Westbahn, Österreichs wichtigste Bahnlinie, erstreckt sich in Ost-West-Richtung durch unser Stadtgebiet. Zu den wesentlichsten Einrichtungen der ÖBB gehören unter anderem ein Frachten- und Verschiebebahnhof und ein Container- und LKW-Terminal.

Zwar nur während weniger Wochen, dafür mit umso größeren Anforderungen, stellen die Veranstaltungen auf dem 320.000 Quadratmeter großen Austellungs- und Messegelände im Süden der Stadt jedes Jahr Schwerpunkte in der feuerwehrlichen Tätigkeit dar.



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